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Wollongong

Der Flug am 19.12.18 im nicht einmal voll besetzten Flieger nach Sydney verlief reibungslos, ebenso sämtliche Kontrollen am Flughafen. ✈️

Zu unserem Hotel ganz in der Nähe des Flughafens marschierten wir zu Fuß los. 👣 Aber es war dann doch nicht so leicht zu erreichen. Als wir in der Dämmerung – vom Regen 🌧durchnässt – einen Mann nach dem richtigen Weg fragten, waren wir sehr dankbar, dass er uns zum Hotel fuhr. Ein Weihnachtsengel, der vor 20 Jahren aus England nach Australien kam! 😇

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Bahn 🚈 nach Wollongong und gaben das Carnet de Passage beim Zoll ab. Nun waren wir beide im Besitz einer Opal card, die uns auch in Sydney gute Dienste leistete. Sydney hat sich von den Papiertickets verabschiedet und die smartcard eingeführt. Sie muss aufgeladen 💵 werden und gilt für alle Züge, Busse und Fähren im Großraum Sydney – sehr praktisch! 😊

Da wir zwei Nächte in einem kleinen Hotel in Wollongong gebucht hatten, blieb uns genügend Zeit für Spaziergänge am Wasser und durch die Stadt. 🚶‍♀️🚶‍♂️

In den zum Teil natürlichen Badebecken am Meer kühlten sich einige Leute ab. 🏊‍♂️🏊‍♀️ Wir hingegen genossen den Spaziergang zu den Leuchttürmen und schauten uns die spannende Container – Ausstellung an. In jedem Container wurden andere Themen angeschnitten. Im Container zum Thema „Flüchtlinge“ sahen wir sogar Bilder aus Berlin. 🇩🇪

Die weihnachtlich geschmückte Fußgängerzone war interessant gestaltet. Von allen Seiten ertönte Weihnachtsmusik; auch Schüler spielten für ein kleines Taschengeld auf ihren Instrumenten. 🎻
Da wir im Hotel WLAN hatten (sehr schwach!), konnten wir mit unserem Enkel David chatten. Das macht immer Spaß. 😊

Am 11.1.19 fuhren wir ein zweites Mal nach Wollongong. Diesmal holten wir unsere Papiere wieder ab, da das Vorhaben „Australien mit unserem Camper“ gescheitert war. 😞

In der Stadt fand gerade das Musikfestival „Honk“ statt. An allen möglichen Orten musizierten kleinere und größere Gruppen. Das machte gute Laune! 😄 Viele Leute waren traditionell gekleidet. Eine Gruppe gefiel uns besonders gut und wir verweilten dort etwas länger. Schade, dass wir nicht länger bleiben konnten! 🤗

A Happy New Year!

Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr aus Sydney. Für uns war es ein besonderes Erlebnis die Feiertage in dieser quirligen Metropole zu erleben. Überall kamen Menschen vieler Nationen zusammen, so z.B. zum Weihnachtssingen am Martin Place oder zur Laser Show an der St. Mary´s Cathedral. Vorher sangen zwei Opernsängerinnen einige Lieder vor der angestrahlten Kirche. Wir erlebten eine Christmas Party für homeless people, bei der jeder willkommen war. Viele Menschen waren bei den sommerlichen Temperaturen in der Stadt unterwegs, darunter natürlich viele Touristen. 

Der absolute Höhepunkt war das tagelang vorbereitete Feuerwerk an der Sydney Harbor Bridge. Nach Weihnachten wurde ein Bereich nach dem anderen abgesperrt für besondere Silvester-Events. Wie hoch der Eintritt war, wissen wir nicht, denn die meisten Veranstaltungen waren ausverkauft. Außerdem wollten wir nicht so viel Geld ausgeben, sondern „nur“ das Feuerwerk sehen. Am 31.12.18 sammelten sich die Menschen schon am frühen Morgen an den begehrten freien Spots und warteten in der Hitze geduldig  auf den Abend.

Wir besuchten am Nachmittag die Fotoausstellung von David Goldblatt im klimatisierten Museum of Contemporary Art. Als wir das Museum um 17 Uhr verließen, um von dort aus auf das Feuerwerk zu warten, war der ganze Platz dicht besetzt. Immer noch strömten Menschen von allen Seiten herbei und suchten wie wir einen Stehplatz. Wir blieben zwei Stunden in der Enge stehen, bis ein Gewitter einsetzte und wir so nass wurden, dass wir zum Hotel zurückkehren mussten. Unseren nächsten Platz an der Art Gallery of NSW nahmen wir um ca. 10pm ein und unterhielten uns mit einem Paar aus UK. Hier war es nicht so voll und die Sicht auf das Feuerwerk eingeschränkt. Trotzdem genossen wir den spannenden Jahreswechsel in der Menge.

Der Jahreswechsel hielt für uns eine unliebsame Überraschung bereit. Unser Camper steht noch in Auckland, da es Probleme mit der Verschiffung gibt. Das Schiff kann nicht ent- und beladen werden, da „Stinky Bugs“ auf der „Morning Lynn“  gefunden wurden. Diese Insekten richten einen großen Schaden an und die BioSecurity nimmt die Sache sehr ernst. Nun werden wir Sydney und Umgebung weiterhin erkunden. Wir sind gespannt, wie alles ausgeht.