Lake Champlain II – Burlington

Der Stromumwandler war repariert und so fuhren wir am See entlang gen Norden nach Burlington und fanden einen schönen Campground, North Beach/ Burlington, wo wir uns für drei Tage niederließen. Hier hatten wir die Gelegenheit mit einigen anderen Campern zu sprechen, bekamen Tipps für Radtouren und Infos, z.B. über Maryland. Viele Urlauber aus Québec sahen wir in Vermont und New Hampshire und hörten und sprachen wieder französisch. Die Menschen aus Québec verlängern ihren Sommer und diejenigen aus Maryland fliehen vor der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit im Juli/August (90 %). Es war das letzte Wochenende vor Schulbeginn und somit viel los auf dem Platz, was sich am nächsten Tag schlagartig änderte.

Unsere Nachbarn zeigten sich sehr hilfsbereit. Als wir nebenbei erwähnten, dass wir Probleme mit unserer Innenbatterie hatten, holte der Familienvater seinen Spannungsmesser und stellte fest, dass die Batterie zwar aufgeladen wird, aber die Spannung sich ganz schnell entlädt. Er schrieb uns auf, wo wir eine neue Batterie kaufen können, falls nötig. Das hat uns sehr weitergeholfen!!!

Burlington ist ein idealer Ort für Leute, die gerne Fahrrad fahren und schwimmen. Es war ungewöhnlich warm für diese Zeit, wie uns ein Biker, der an der Grenze Québec/Vermont lebt berichtete. Mit einem kleinen Picknick fuhren wir an der Küste entlang und konnten manchmal auf den See schauen. Das Wetter war wechselhaft und wir fragten uns, ob es sich lohnte weiter zu fahren, mit dem Risiko nass zu werden. Gut, dass wir nicht umkehrten, denn den schönsten Teil der Tour hatten wir noch vor uns. Der „Island Line Trail“ führte uns zum „Colchester Causeway Park“,  einem 3 Meilen langen Damm, der das Festland mit einer der „Grand Isle“ Inseln verbindet.
Im 19. Jh. wurde hier eine Eisenbahnstrecke gebaut. Der Fotograf entdeckte eine rostige Waggonachse am Wegesrand. 😉 Ein Hurrikan zerstörte den Damm vor zwei Jahren und wir hatten Glück, dass dieser Weg wieder so schön ausgebaut wurde. Eine herrliche Strecke, die wir mit viel Gegenwind fuhren!
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Rad nach Burlington, schlenderten durch die Fußgängerzone und schauten uns den Hafen an. Um in die Stadt zu gelangen, mussten wir eine große Steigung überwinden, was wir mit den E-Bikes locker hinbekamen. Die Fußgängerzone wurde in Anlehnung an Kopenhagen gebaut und wir sahen auch skandinavische Läden.
Im Hafen mahnte uns ein Drache aus Plastikflaschen, an die Umwelt zu denken. Im Gebäude konnte jedermann seine Wasserflasche wieder auffüllen.

In der übrigen Zeit brachten wir unseren Blog auf den neuesten Stand teils  morgens, teils nachmittags, teils abends. Das Lagerfeuer bleibt an solchen Tagen aus, da wir besonders den Abend gerne zum Schreiben und Bilder hochladen verwenden.

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