Summertime in New Zealand

Am 13. Januar 2019 landeten wir wieder in Auckland und holten einen Tag später unser Wohnmobil ein wenig beschädigt im Hafen ab. 😳

Nun konnten wir ein zweites Mal durch Neuseeland reisen und Gegenden erkunden, die wir zuvor nicht gesehen hatten. Diese drei wunderbaren Monate sind jetzt (5.4.19) fast vorbei. Daher wird es höchste Zeit für einen Rückblick mit den besonderen Eindrücken dieser zweiten Tour. 🚍

Die vielen Erlebnisse und das oft fehlende WLAN führten dazu, dass wir es nicht geschafft haben mit unseren Berichten am Ball zu bleiben. 🤨 Aber wir können sagen, dass wir Land und Leute immer besser kennengelernt haben. 😎

Uns ging es nicht darum noch einmal zu den Highlights der ersten Tour zu fahren. Nein, wir wollten ein wenig abseits der viel befahrenen Strecken das andere Neuseeland sehen. 🇳🇿Es ist uns gelungen und wir haben dabei mit vielen Kiwis (Neuseeländern) gesprochen. 🥝Während im Januar (Sommerferien) die Familien mit Kindern unterwegs sind, beginnt für alle anderen die Reisezeit im Februar. 🚐🚐🚐

Es ließ sich aber nicht vermeiden, dass wir hin und wieder die selben Orte besuchten und manchmal auf dem selben Stellplatz standen. Auch fuhren wir zu einigen Nationalparks, die bei Touristen sehr beliebt und daher recht bevölkert sind – auch das ließ sich nicht vermeiden. So z.B. Aoraki/Mount Cook National Park und Lake Tekapo. 🚶‍♀️🚶‍♂️🚶‍♀️🚶‍♂️🚶‍♀️🚶‍♂️

Die zweite Tour unterschied sich völlig von der ersten, denn wir hatten die „wichtigen“ Highlights fast alle gesehen. Wir hatten viel Zeit und nahmen sie uns auch, verweilten länger an manchen Orten, spielten abends ein Spiel und lasen regelmäßig.

Über unsere besonderen Erlebnisse werden wir in den nächsten Tagen berichten. 

Sydney Umgebung

Da wir recht lange in Sydney verweilten, fuhren wir zweimal am späten Nachmittag mit der Fähre nach Manly. Hier kamen richtige Urlaubsgefühle auf. Viele Menschen nutzten die Ferienzeit und badeten im Meer oder sonnten sich am Strand. Als ich mich endlich entschlossen hatte am bewachten Strandabschnitt ins Wasser zugehen, war es schon fast zu spät. Nach wenigen Minuten wurden alle Badenden von den Lifeguards herausgescheucht. Sie fuhren mit dem Wasserscooter hin und her und gaben durch ein Megaphon bekannt, dass sie schon genügend Menschen an diesem Tag gerettet haben. 

Auch zum Bondi Beach fuhren wir gleich zweimal mit der Bahn und wanderten auf dem Clifftop Walk von Bucht zu Bucht. Hier sahen wir viele interessante Felsformationen. Für Surfer herrschen in diesen Buchten optimale Bedingungen. Warum sich so viele Menschen am Strand in die pralle Sonne legten, war uns ein Rätsel. Wir waren über jeden kleinen Schattenplatz froh. Am Bronte Beach nutzte ich die Gelegenheit zu einer Abkühlung und schwamm eine Runde im eiskalten Wasser. Bei unserer zweiten Wanderung gingen wir bis zum denkmalgeschützen Friedhof „Waverley Cemetery“. Er liegt auf den Klippen von Bronte und ist für seine viktorianischen und edwardianischen Monumente bekannt.

Sydney IV

Sydney Opera House

Das von allen Seiten weithin sichtbare Opernhaus zog von Anfang an immer wieder unsere Aufmerksamkeit auf sich. Mal betrachteten wir es von der Harbour Bridge, mal von der Fähre oder auch von den umliegenden Parkanlagen aus.

Ein besonderes Highlight war jedoch der Besuch einer Veranstaltung im Joan Sutherland Theatre im Sydney Opera House. Die Opernabende waren schon seit Monaten ausverkauft, aber wir konnten Karten für die Vorstellung „Great Opera Hits“ erstehen. 😁
Am 2. Weihnachtstag hörten wir Lieder aus vielen verschiedenen Opern u.a. von Rossini, Verdi, Bizet, Puccini und Guinot. Es war eine gelungene Vorstellung, die spritzig moderiert wurde und uns sehr gut gefiel. Dem Moderator war klar, dass am „Boxing Day“ nur Touristen die Veranstaltung besuchen. 😉

Die Bauarbeiten für dieses ikonische Gebäude dauerten 16 Jahre, wobei der Preis auf sagenhafte 102 Mio. Dollar stieg.😳  Das Design des Opernhauses mit seinen 67m hohen Segeln schuf der dänische Architekt Jørn Utzon.

Museum of Contemporary Art Australia (MCA)

Für den letzten Tag des Jahres (2018) hatten wir uns etwas ganz Besonderes vorgenommen. Im MCA war eine bewegende Fotoausstellung von David Goldblatt zu sehen. Er fotografierte Südafrikas Menschen, Plätze und Geschichte mit dem unnachgiebigen Blick auf das, was Recht und Unrecht ist.

David Goldblatt: „Apartheid became very much the central area of my work but my real preoccupation was with our values … how did we get to be the way we are?“

Mehr als 350 Fotografien aus der Zeit von 1948 – 2018 waren mit einigen Hintergrundinformationen zu sehen. Diese Ausstellung hat uns nachhaltig beeindruckt. 🤔

Ein Besuch in Cowan

Wie der Zufall es will, leben Christianes ehemalige Nachbarn Anni und Oli im Großraum Sydney. Wir verabredeten uns und fuhren noch im alten Jahr mit dem Zug nach Hornsby, wo Anni uns netterweise abholte. 😊 Schon in Sydney war es heiß gewesen, aber in Hornsby war es kaum auszuhalten – kein Lüftchen wehte. 😳

Anni und Oli empfingen uns herzlich in ihrem Haus in Cowan und hatten spontan ein leckeres Essen zubereitet. ☺️ Da es so heiß war, tranken wir auch noch Kaffee mit einem Stück Kuchen, bevor wir in die Umgebung fuhren. Ja, wir wurden so richtig verwöhnt. 😍 In Brooklyn gingen wir mit ihren beiden Hunden spazieren und schon war der Nachmittag vorbei. Da die beiden schon viele Jahre hier wohnen, erfuhren wir von ihnen einiges über Land und Leute. Ein wunderbarer Sonntag! 😎

Cockatoo Island

Am Sonntag kann man in Sydney den ganzen Tag für 2,70$ mit Bussen, Zügen und Fähren in alle Richtungen fahren. Dies erfuhren wir zufällig am zweiten Tag (Sonntag) unseres Aufenthaltes in Sydney von einem Paar, das gerade auf dem Weg zur Fähre war. 😊

Diese Vergünstigung nahmen wir gerne jeden Sonntag in Anspruch. So fuhren wir zweimal nach Manly, einmal nach Hornsby und zum Schluss zur Insel „Cockatoo Island“. 🛳

Diese Insel ist die größte Insel in Sydneys Hafen und hat eine lange Geschichte. Hier gab  es nacheinander eine Sträflingskolonie, ein Gefängnis, eine Besserungsanstalt, eine Handwerks- und Religionsschule für Mädchen.

Die Sträflinge mussten in Sydney hart arbeiten und bauten z.B. den Circular Quay in Sydney.
Die Unterkünfte für die Sträflinge waren teilweise erhalten, teilweise waren nur Ruinen übrig.  Ein Schauder ging uns über den Rücken, als wir die Infotafeln über die Unterbringung von sogenannten „Schwerstverbrechern“ lasen. Menschenunwürdig!

Das Cottage des Superintendenten stand auf der höchsten Erhebung der Insel. Mit seinem großen Garten und dem wunderschönen Blick auf das Meer stand es im krassen Gegensatz zu den übrigen Gebäuden. 😳

Im Juli 2010 wurde die Insel ins UNESCO – Welterbe eingetragen, ein Beispiel für die Entwicklung von einer Sträflingskolonie zu einer maritimen Industrienation.

Auch das erste australische Trockendock wurde von den Gefangenen auf Cockatoo Island erbaut. Der Standort gewann an Bedeutung, als die australische Regierung die Insel übernahm und das Trockendock zum Naval Dockyard der Royal Australian Navy machte.
Im 1. Weltkrieg waren teilweise 4000 Menschen mit dem Bau und der Reparatur von Kriegsschiffen beschäftigt.

Heutzutage finden kulturelle Veranstaltungen auf der Insel statt wie z.B. di „Biennale of Sydney“. Auch kann man in den aufgestellten Zelten ein Wochenende auf der Insel verbringen (oder länger…). ⛺️⛺️⛺️

Ein interessanter und lehrreicher Besuch! 🤔

Die Metropole Sydney III

Harbour Bridge/The Rocks

Zur Harbour Bridge sind wir am frühen Morgen gegangen. Ein ausgiebiger Spaziergang bei angenehmen Temperaturen!😉  Leider war es etwas diesig, aber wir hatten einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Wir sind einmal über die Brücke gegangen und wieder zurück – ein beeindruckendes Bauwerk! Als touristische Attraktion werden geführte Gänge über den Brückenbogen angeboten, ein Nervenkitzel der besonderen Art! Eine Gruppe konnten wir bei diesem Abenteuer – die ganze Zeit mit einem Stahlseil gesichert -beobachten. 😊

Danach schlenderten wir durch den Stadtteil „The Rocks“, die historische Keimzelle der Stadt, und  nahmen ein zweites Frühstück ein. ☕️ Ein bisschen schmunzeln mussten wir, als wir „Biggels“ entdeckten. In diesem Viertel wurde einem Hund ein Denkmal gesetzt. Auch in diesem Stadtteil erreichten eine Widerstandsgruppe und Protestmärsche der Gewerkschaften, dass nicht alle Originalhäuser abgerissen wurden. 😇

Darling Harbour

Der Abend im Darling Harbour, einem ehemaligen Hafenviertel, war ein Erlebnis. Alles war beleuchtet, aus den Lokalen ertönte Musik – die Menschen genossen den Abend. Es herrschte eine gute Stimmung, einfach schön! 😊

Auf dem Wasserspielplatz vergnügten sich die Kinder mit ihren Eltern. Am Tag war es ja auch viel zu heiß für solche Aktivitäten.
Wir genossen die Abendstimmung, bewunderten das Australien National Maritime Museum von außen und gingen über die Pyrmont Bridge zur Haltestelle an der Townhall. 

Art Gallery of New South Wales

Der Besuch der Art Gallery war für uns ein absolutes „MUSS“ und er hat sich gelohnt. Da wir in fünf Stunden noch nicht alles gesehen hatten, gingen wir einige Tage später noch einmal hinein. 😉
Eintrittsgeld wird nur für Sonderausstellungen verlangt, alle anderen Abteilungen sind frei. Uns interessierte die Sonderausstellung „Masters of Modern Art from the Hermitage“. Die Werke von Matisse, Picasso, Gauguin u.a. stammen aus dem „The State Hermitage Museum in St Petersburg“.
Die russischen Kunstsammler Sergey Shchukin und Ivan Morozov besaßen  hochkarätige Sammlungen von Malern des frühen 20. Jahrhunderts. Shchukin war ein begeisterter Anhänger von Matisse. Er war es, der den Auftrag für das bekannte Bild „Der Tanz“ gab. Mit diesen Bildern stieß er in Russland nicht bei allen auf Gegenliebe….😳

Werner war begeistert, das „Schwarze Quadrat“ von Malevich in dieser Ausstellung im Original zu sehen. Dieses Werk hatte ihn schon vor einem Jahr zu einem eigenen Bild inspiriert. 🎨

Auch die anderen Abteilungen waren absolut sehenswert. Die Aboriginal Art gefiel mir gut und William Kentridges Bilder zum Thema Südafrika waren auch sehr interessant. 🧐

Queen Victoria Building

Bei unseren Rundgängen durch die Stadt kamen wir immer wieder am Queen Victoria Building vorbei. Es wurde im neoromanischen Stil erbaut und fällt durch seine kupferverkleideten Kuppeln auf. Es wurde 1898 als Frucht- und Gemüsemarkt erbaut und bietet heutzutage exklusive Einkaufsmöglichkeiten. Wir genossen die weihnachtliche Atmosphäre, schlenderten durch alle Etagen und tranken einen köstlichen Cappuccino. 😎

Die Metropole Sydney II

Rundgänge durch die Stadt

In den drei Wochen, die wir in Sydney verbrachten, haben wir viele kleinere und größere Rundgänge durch die Stadt gemacht. Da es meist sehr heiß war, gingen wir oft erst am Nachmittag los. Die angenehmeren Temperaturen am frühen Morgen nutzten wir nur selten…😉

Ganz in unserer Nähe lag „The Wharf Woolloomooloo“. Diese Werft, auch „Finger Wharf“ genannt, sollte durch eine neue Marina ersetzt werden. 😳 Sofort protestierten die Bürger gegen den Abriss ihres Wahrzeichens und es wurde lange um die Zukunft der Werft gerungen.
Ganze 6 Jahre später begann der Umbau – die Proteste waren von Erfolg gekrönt. 😇 Heute sind in dem Gebäude u.a. ein Hotel 🏨, Appartements und mehrere Restaurants untergebracht. Ebenso ist viel Raum für Ausstellungen vorhanden.

Wir hatten das Glück die interessante Ausstellung „Sculpture on the Wharf“ betrachten zu können. Im kühlen Gebäude konnten wir uns lange mit den Skulpturen auseinandersetzen. Draußen in der Hitze ☀️☀️☀️war es kaum auszuhalten, so dass wir uns die spannendsten heraussuchten. Gut, dass wir hier noch einmal vorbeikamen! Immer wieder entdeckten wir andere interessante Plastiken. 😊

Kurz vor der „Finger Wharf“ steht seit 1945 ein Kiosk „Harrys Café de Wheels“ an dem schon so einige Prominente die sagenumwobene Pie gegessen haben. Auch wir stärkten uns bei einem unserer Rundgänge an diesem Ort und aßen einen „Tiger“ (Pie, Mushy Peas, Mushn Gravy). Die Zusammenstellung war etwas ungewöhnlich, aber lecker. 😎

Von der Werft ist es nur ein Katzensprung bis ins Grüne. Hier findet man auf jeden Fall einen Platz im Schatten. 🌳🌴Wir schlenderten durch den Park „The Domain“ immer mit Blick auf die Woolloomooloo Bay.
 – Hier befindet sich auch der „Andrew (Boy) Charlton Swimming Pool“, ein schönes Salzwasserschwimmbad im Freien. Am Ende unseres Aufenthalts in Sydney drehten auch wir einmal unsere Runden in diesem Bad. 🏊‍♀️🏊‍♂️ Die Bahnen waren eingeteilt für schnelle, mittlere und langsame Schwimmer. 😉 –

Wir wanderten an diesem Tag bis zum Ende der Landzunge zu Mrs Macquarie´s Chair, eine Felsformation aus Sandstein. Ein schöner Platz zum Picknicken, Ausruhen und Genießen! Außerdem ist der Blick über die Bucht auf das „Sydney Opera House“ einfach wunderschön. 😊 Dieses außergewöhnliche Gebäude haben wir immer wieder fotografiert – ein Blickfang für alle Touristen!

Gleich im Anschluss an diesen Park beginnt der wesentlich größere Park „The Royal Botanic Garden“. Große ausladende Parkbäume gaben uns ausreichend Schatten – im zentral gelegenen Café gönnten wir uns einen Cappuccino. 😎 Gewöhnungsbedürftig waren die Öffnungszeiten – viele Cafés schließen im Sommer um 4pm. 

In einem Teich schwammen Aale, zu denen es wieder eine kleine Geschichte gibt. Die Aale siedelten sich hier von selbst an und wenn die Teiche von Zeit zu Zeit geleert werden, sind sie nach wenigen Wochen wieder da. 😳 Eine schützende Schleimhülle ermöglicht es den Tieren nachts von Teich zu Teich zu wandern. Wieder etwas dazu gelernt! 🧐  Aale fressen Enten und diese wiederum junge Aale, wodurch sich beide Arten auf natürliche Weise im Gleichgewicht halten. Perfekt! 😇

Der Botanische Garten ist sehr groß und hat eine zentrale Lage, so dass wir mehrfach „Sydney im Grünen“ genießen konnten.  Am nördlichen Ende liegt das „Sydney Opera House“, das immer wieder unsere Blicke auf sich zog. 
Uns hat der Park sehr gut gefallen. 🤗

Die Metropole Sydney

Ankunft

Vom 22.12.18 – 13.1.19 wohnten wir in Sydney in einem Hotelzimmer mit Kochgelegenheit in der Darlinghurst Rd. Wir hatten zwar keinen Tisch und keine Stühle, aber als Camper sind wir ja flexibel und können improvisieren. 😉  Das Preis/Leistungsverhältnis war o.k. und die nächste Bahnstation nur wenige Meter entfernt. 👣 Außerdem befanden sich in dem Zimmer fünf Fenster und eine defekte Klimaanlage. Da wurde es manchmal so richtig schön warm. 😬 In unmittelbarer Nähe befanden sich zahlreiche Unterkünfte für Backpacker. Klar, dass es hier abends erst richtig losging, teilweise bis zum frühen Morgen. 💿 Meist waren wir müde genug und konnten trotzdem gut schlafen…. 😇

Als wir ankamen fand gerade ein „Farmer´s Market“ im nahe gelegenen Park „Fitzroy Gardens“ statt. Ein außergewöhnlicher Springbrunnen erfreute nicht nur die Menschen, sondern auch viele Tauben und einige Wasservögel. Auf diesen Märkten gibt es immer besonders leckeres Essen und wir ließen uns eine Paella schmecken. 🍲 Dass es in Sydney sehr warm war und wir immer wieder den Schatten suchten, muss ich wohl nicht extra erwähnen. 😉

Weihnachten

Während wir in der Weihnachtszeit 🎄 durch Sydney schlenderten, wurden wir immer wieder von kleineren oder größeren Veranstaltungen überrascht. An der St Mary´s Cathedral (the mother church` of Australian Catholicism) fand an mehreren Abenden ein weihnachtliches Konzert im Freien statt. 🎼  Nicht nur der Platz vor der Kirche war voller Menschen, sondern auch auf den angrenzenden Gebieten lauschten die Familien, Freunde und Touristen dem Gesang.  🎤 Anschließend wurde eine Lasershow auf die Kirche projiziert, eine Geschichte mit einer Weihnachtsbotschaft – modern inszeniert für Kinder und Erwachsene. Ein schönes Erlebnis! 😊

Am 24.12. kamen wir bei unserem Stadtrundgang zufällig bei einem Weihnachtssingen am Martin Place vorbei. Das gemeinsame Singen mit Kindern und Erwachsenen machte uns viel Spaß. 😊 Die beiden jungen ModeratorInnen waren mit Elan dabei und hielten die Menschen mit ihren Ideen bei der Stange.

Auch unser anschließender Gang durch die Einkaufsstraßen war ein Erlebnis. Eine so aufwendige Weihnachtsbeleuchtung hatten wir noch nie gesehen. Immer wieder blieben wir stehen um alles mit der Kamera festzuhalten. 📷 So kam es, dass wir am Hl. Abend erst um 9.30 pm unser leckeres Essen zubereiteten. Es schmeckte sehr gut, auch ohne Tisch und Stühle. 😜

Einen guten Zeitpunkt zu finden um mit den Kindern und Enkeln in Deutschland zu plaudern, war bei dem Zeitunterschied nicht so leicht. ⏰ So riefen wir am frühen Morgen und am späten Abend an. 📱 Die Freude war auf beiden Seiten der Erde groß. 😊

Am 1. Weihnachtstag kamen wir zufällig an einer Christmas Party für Homeless people vorbei, die von der Wayside Chapel ganz in der Nähe ausgerichtet wurde. Jeder Besucher war herzlich willkommen. Wir wurden sofort angesprochen, bekamen eine Flasche Wasser (wunderbar in der Hitze!), und ein Glas Cola. Brötchen, Gemüse- und Hähnchenspieße wurden verteilt und es herrschte eine gute Stimmung. 😊 Natürlich ließ ich mir auch ein Tatoo : „Love over Hate“ auf den Arm kleben. Aus den Lautsprechern ertönte nicht nur Weihnachtsmusik, sondern auch die Musik der 70er Jahre. Das gefiel uns. 😊

Silvester

In der Silvesternacht wollten wir uns natürlich das gigantische Feuerwerk ansehen. 🎉Einen guten Platz wollten wir haben, aber kein hohes Eintrittsgeld bezahlen. 😳 Schon am Mittag waren einige Bereiche „FULL!“. Als wir am Nachmittag aus dem Museum für Contemporary Art kamen und uns dort einen Platz sichern wollten, war es so voll, dass wir mit Müh` und Not einen Stehplatz an einem Durchgang ergattern konnten. Von beiden Seiten kamen immer mehr Menschen, teilweise mit Kinderwagen und suchten einen Platz. Unglaublich!

Als dann auch noch ein Platzregen einsetzte, auf den wir nicht vorbereitet waren, suchten wir das Weite, d.h. zuerst einmal einen Ort zum Unterstellen. 🌧🌧🌧  Wir beschlossen, das inzwischen schon abgeriegelte Gelände zu verlassen, fuhren zum Hotel zurück und zogen uns um. Von unserer 😒  Stimmung will ich jetzt mal lieber nicht reden…

Unser nächster Platz an der Art Gallery of NSW war strategisch nicht so günstig, denn die Sicht war eingeschränkt. 🌳🌲🌳Ein Paar aus England wartete auch auf das Feuerwerk und so konnten wir uns gemeinsam die Zeit vertreiben. 😊

Das Feuerwerk 🎉  war wunderschön, aber im Fernsehen waren bestimmt schönere Bilder zu sehen als die, die wir mit der Kamera einfangen konnten. 😉 Die hohen Bäume 🌳🌳🌳 störten irgendwie….

P.S. Wenn wir es nicht selbst gesehen hätten, würden wir nicht glauben, wie viele Menschen den Silvesterabend in Sydney erleben. 🤗 

Wollongong

Der Flug am 19.12.18 im nicht einmal voll besetzten Flieger nach Sydney verlief reibungslos, ebenso sämtliche Kontrollen am Flughafen. ✈️

Zu unserem Hotel ganz in der Nähe des Flughafens marschierten wir zu Fuß los. 👣 Aber es war dann doch nicht so leicht zu erreichen. Als wir in der Dämmerung – vom Regen 🌧durchnässt – einen Mann nach dem richtigen Weg fragten, waren wir sehr dankbar, dass er uns zum Hotel fuhr. Ein Weihnachtsengel, der vor 20 Jahren aus England nach Australien kam! 😇

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Bahn 🚈 nach Wollongong und gaben das Carnet de Passage beim Zoll ab. Nun waren wir beide im Besitz einer Opal card, die uns auch in Sydney gute Dienste leistete. Sydney hat sich von den Papiertickets verabschiedet und die smartcard eingeführt. Sie muss aufgeladen 💵 werden und gilt für alle Züge, Busse und Fähren im Großraum Sydney – sehr praktisch! 😊

Da wir zwei Nächte in einem kleinen Hotel in Wollongong gebucht hatten, blieb uns genügend Zeit für Spaziergänge am Wasser und durch die Stadt. 🚶‍♀️🚶‍♂️

In den zum Teil natürlichen Badebecken am Meer kühlten sich einige Leute ab. 🏊‍♂️🏊‍♀️ Wir hingegen genossen den Spaziergang zu den Leuchttürmen und schauten uns die spannende Container – Ausstellung an. In jedem Container wurden andere Themen angeschnitten. Im Container zum Thema „Flüchtlinge“ sahen wir sogar Bilder aus Berlin. 🇩🇪

Die weihnachtlich geschmückte Fußgängerzone war interessant gestaltet. Von allen Seiten ertönte Weihnachtsmusik; auch Schüler spielten für ein kleines Taschengeld auf ihren Instrumenten. 🎻
Da wir im Hotel WLAN hatten (sehr schwach!), konnten wir mit unserem Enkel David chatten. Das macht immer Spaß. 😊

Am 11.1.19 fuhren wir ein zweites Mal nach Wollongong. Diesmal holten wir unsere Papiere wieder ab, da das Vorhaben „Australien mit unserem Camper“ gescheitert war. 😞

In der Stadt fand gerade das Musikfestival „Honk“ statt. An allen möglichen Orten musizierten kleinere und größere Gruppen. Das machte gute Laune! 😄 Viele Leute waren traditionell gekleidet. Eine Gruppe gefiel uns besonders gut und wir verweilten dort etwas länger. Schade, dass wir nicht länger bleiben konnten! 🤗

Von den Kiwis zu den Aussies

Ardmore Airfield

Nach dem Ausflug ins Auenland stand für uns eine wichtige Aufgabe an: Das Wohnmobil musste für die Überfahrt nach Australien geputzt werden. Als Standort bot sich der NZMCA Platz am Ardmore Airfield an. 🛩 Hier hatten wir einen schönen Blick auf die unterschiedlichsten Sportflugzeuge und konnten Abflüge und Landungen beobachten. 🛫🛬Drei Tage lang putzten wir das Wohnmobil von innen und außen, bis es am 17.12.18 wie neu aussah. 🚐

Die nächsten Tage waren wegen der angespannten Situation (Stinky Bugs) aufregend und anstrengend. 😳 Auch das Packen der beiden Koffer war wieder spannend. Denn wir mussten immer wieder Schuhe und Kleidung umschichten, bis beide Koffer 23 kg wogen. 😇