Costa Calida

Von Murcia aus fuhren wir wieder zum Meer zur Lagune Mar Menor, wo uns die Salinen von San Pedro del Pinatar interessierten. Die Fahrt führte uns durch riesige Obstplantagen, Gemüsefelder und einfach gebaute Gewächshäuser. Das war erst der Anfang von einer Landschaft unter Folie und gefiel uns gar nicht. 

Im Naturschutzgebiet Salinas de San Pedro del Pinatar wanderten wir um ein Salzbecken und beobachteten Flamingos und andere Wasservögel. Für eine längere Wanderung war es einfach zu heiß. Viele Spanier nutzten den Sonntag für einen Familienausflug in die Natur. In San Javier am Mar Menor tobte das Leben – Tourismus pur! Schnell fuhren wir weiter.. 

Auch die Karthagerstadt Cartagena ließen wir links liegen und fuhren bis Águilas, wo wir am Hafen übernachten konnten. Es war Karnevalssonntag und auch in dieser Stadt gab es einen Umzug, der just zu der Zeit begann, als wir am späten Nachmittag ankamen. Viele Straßen waren abgesperrt, aber wir schafften es irgendwie zum Hafen zu kommen. Eine Promenade führte uns am Wasser entlang in die Stadt, die mit Apartmenthäusern völlig zugebaut war. Auch den Felsen hatten sie nicht ausgespart….

Die Stadt war voller Menschen, die auf den Höhepunkt des Umzugs warteten, den eine Trommelgruppe mit Begeisterung ankündigte. Anders als bei uns im Rheinland waren die Straßen teilweise mit Sichtschutz vom Bürgersteig abgetrennt, Sitzgelegenheiten (Tribüne) waren aufgebaut. Alle waren mit Kind und Kegel unterwegs – ein Volksfest! Wir sahen eine Reihe von Süßigkeitenverkäufern, die mit ihren Wagen an den Menschen vorbei gingen und ihre bunten Waren verkauften. Wir schauten uns das Spektakel nicht bis zum Ende an und genossen den Rückweg am Meer zu unserem Wohnmobil.

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