Kaikoura

Schön, dass Neuseeland uns so viele Freedom Plätze zur Verfügung stellt! Eine Wiese, Bänke, ein Grillplatz, ein Trimm dich Pfad und nebenan der Ashley River. Auch für Einheimische ist dieser Platz in Rangiora ein Geheimtipp. Wir wanderten am 1.12.18 auf dem Damm am Fluss entlang und trafen viele Hundebesitzer. 😊
Die Regelung der Verschiffung nach Australien beschäftigte uns auch bei diesem Spaziergang.🤔

Der erste Teil der Fahrt war „langweilig“ 😉 : Felder, Wiesen, Kühe, Schafe, Wild und flaches Land. Als die Berge näher ans Meer herankamen, wurde die Landschaft wieder spannender. Seehunde, Felsen im blauen Meer, Sonne – alles wunderschön!☀️⛰

Auf der Kaikoura Peninsula legten wir in South Bay eine Pause ein. Obwohl es sehr warm war, pfiff uns ein kalter Wind um die Ohren.  ☀️🌬Nach einer Stärkung im Wohnmobil – draußen fanden wir keinen Schattenplatz – wanderten wir einen Hügel hinauf. 👟Von oben hatten wir eine wunderbare Aussicht auf das Meer mit all den Limestone-Felsen. Bei dem schweren Erdbeben im November 2016 wurde der Meeresboden angehoben und legte diese Felsen frei. Die Auswirkungen des Erdbebens sollten uns in der Stadt noch stärker ins Auge fallen…😔

In einem Busch konnten wir auf dem Rückweg einen Fantail beobachten. Dieser einheimische kleine Vogel bot uns eine kleine „Show“, flog hin und her, direkt an der Nase vorbei. An eine Aufnahme des Fantails mit dem gefächerten Schwanz war nicht zu denken! 😅

Auf der Fahrt nach Kaikoura –Town-Centre sahen wir im Hintergrund schneebedeckte Berge, einfach schön!🏔 In der Stadt wollten wir uns einen leckeren Crayfisch frisch aus dem Meer gönnen. Aber auf keiner Speisekarte fanden wir einen Hinweis. 😳Dafür hatten wir Glück mit dem Hotspot, den wir an der Library fanden.📖

An diesem Abend hieß es wieder: Wecker auf 6 Uhr stellen, um am nächsten Morgen einen Videochat zu starten. ⏰📱Gut, dass es diese Möglichkeit gibt! Wir freuten uns am nächsten Tag wieder sehr, unsere Enkel Theo und Oskar zu sehen und plauderten lange mit der Familie. 😊

Nach einem Camperfrühstück gingen wir ins örtliche Museum und informierten uns über das Erdbeben. Am 14.11.16 wurde die Stadt nachts um 00.02 Uhr von einem Erdbeben der Stärke 7,8 heimgesucht. Es starben zwei Menschen – am Tag wären mehr Menschen ums Leben gekommen. 
Die Ausstellung ist beeindruckend, da sie sehr persönlich gehalten ist: Fotografien, Schülerberichte, gebaute Welten im Karton und interessante allgemeine Informationen. Der Supermarkt wurde zerstört, sowie viele andere Geschäfte und Häuser. Als wir später noch einmal durch den kleinen Ort gingen, sahen wir viele Container, die uns vorher nicht so sehr aufgefallen waren. 😔

Da der Highway1 einen Riss bekommen hatte und die Straße lange Zeit nicht befahrbar war, war Kaikoura eine Zeitlang von der Außenwelt abgeschnitten. Außerdem lag eine Unmenge von Geröll auf der Straße, welches mit Hilfe von Löschhubschraubern weggeschwemmt wurde. 😌Am Strand war davon noch viel zu sehen. Auch an der Kaikoura Range war gut zu erkennen, an welcher Stelle Teile des Berges herausgebrochen waren. Dort wuchsen keine Bäume sondern nur Gras.

Lange Zeit mussten die Autofahrer einen großen Umweg in Kauf nehmen, wenn sie von Christchurch nach Picton fahren wollten oder umgekehrt. Der Weg über die Berge dauerte natürlich viel länger. ⌛️So mancher kleine Ort in den Bergen profitierte jedoch davon, z.B. Murchison. Wir hatten Glück🍀, denn die Straße war wieder befahrbar, wenn auch teilweise nur einspurig. Übrigens werden täglich kleinere Erdstöße in Neuseeland gemessen. Mit der Gefahr, dass ein größeres Erdbeben ausbricht, müssen die Menschen hier leben.🤔

Wir verließen die Stadt und hatten danach gleich zwei schöne Erlebnisse. Seehunde (fur seals) tollten verspielt im Wasser herum. Stundenlang kann man sie dabei beobachten. Es wird nicht langweilig. 😊
Nach einer weiteren Fahrstrecke lachte uns eine Bude an, „Nins Bins“. Günstigen Crayfisch sollte es an solchen Buden geben – das hatte ich gelesen. 😎Ja, Crayfisch gab es, aber er war nicht günstig, sondern teuer. 💰Trotzdem gönnten wir uns einen und teilten ihn uns. Es schmeckte richtig gut.😇 Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke.🤗

2 Gedanken zu „Kaikoura

  1. Liebe Andrea, lieber Werner, auf unserer langen Autofahrt von Mildura nach Gundagai habe ich gerade diesen Artikel gelesen. Wunderschön… 🙂
    Nur die Seehunde waren entweder Seelöwen oder Seebären (Ohrenrobben), denn Seehunde gibt es nur auf der Nordhalbkugel.

    Ich habe nämlich gerade auch bei mir darüber geschrieben, weil ich mich auch erst vertan hatte. Wir könnten uns auch kaum von den possierlichen Tieren, vor allem die Neugeborenen, trennen. Wir haben auf Kangaroo Island beide gesehen, Seelöwen und auch Seebären.
    Ganz liebe Grüße
    dein Schwesterherz ❤️

    Unser Australien-Urlaub neigt sich dem Ende entgegen, morgen sind wir schon wieder in Sydney.

    1. Liebes Schwesterherz ❤️,
      hätte ich auf Werner gehört, hätte ich die possierlichen Tiere richtig benannt. 😇 Ich habe „fur seals“ einfach frei mit Seehunde übersetzt. Sie werden auch Pelzrobben genannt und diese leben überall an Neuseelands Küsten. Danke für deinen Kommentar😍, da habe ich wieder etwas dazugelernt, oder ewas Vergessenes wieder hervorgeholt. Denn nun kommt es mir irgendwie bekannt vor. 🤔 Wir genießen unsere zweite Phase in Neuseeland sehr. Diese Reise ist ein richtiges Geschenk.🌄🏞

      Liebste Grüße ins Outback

      von Andrea und Werner

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