Cape Kidnappers – Gannet Colony

Unsere Tour durch NZ haben wir nicht völlig durchgeplant – das ist ja das Schöne an dieser Art zu reisen. Aber es gibt schon Eckdaten, die wir berücksichtigen müssen. Die Gannet Colony wollten wir unbedingt sehen – im Februar ist es dort besonders interressant. 😊

Aber wir wären auch gerne am Waitangi Day (6.2.) in Whakatane gewesen um zu beobachten wie das große „waka“ (Kanu) feierlich zu Wasser gelassen wird.🛶  Die Stadt Whakatane hatten wir schon hinter uns gelassen und nun buchten wir eine Tour bei „Gannet Safaris – Overland“. Ohne Führung konnten wir diesen Ort nicht erreichen. 🤔

Die Bustour dauerte insgesamt 3 Stunden, wobei wir eine gute halbe Stunde Zeit hatten die Vögel zu beobachten. 🚌

Unser Fahrer und Tourbegleiter Graham erzählte uns viel von der Vergangenheit und der Gegenwart des Capes. Es war eine atemberaubende Fahrt durch ausgetrocknete Flussbetten und nahe an steil abfallenden Klippen. Da musste man schon Vertrauen in den Fahrer haben, der uns mit seinem Allradbus über das Cape fuhr und uns dabei auch noch unterhielt. 😳 😇

Das Cape gehört heute dem Amerikaner Julian Robertson. Ein Golfplatz, exklusive Lodges und eine Schaffarm sind hier zu finden, alles nichts für unseren Geldbeutel. 💰💰💰…
Es grasen keine Rinder mehr hier, der Wald wurde renaturiert, Kauris wachsen hier und bestimmt leben dort auch viele endemische Vogelarten. Es sei denn die ausgesetzten Katzen jagen diese zu eifrig…😳

Nun zu den den Gannets (Tölpeln). Hier am Cape Kidnappers befindet sich mit 8000 Paaren die größte von Land zugängliche Tölpelkolonie der Welt. 🐦 Es handelt sich hier um australische Tölpel, die im Frühling zum Brüten hierher fliegen und spätestens im April wieder nach Australien fliegen. 

Als wir die muntere Schar besuchten, übten sich die Jungen gerade im Fliegen. Es war spannend ihnen beim unbeholfenen Starten und Landen zuzusehen. Die Jungen waren verschieden alt, so dass wir noch einige Vögel mit Flaum am Körper beobachten konnten. Menschenscheu sind diese Tiere nicht…😊

Der Geräuschpegel war recht hoch, ich glaube sogar noch höher als in einem Klassenraum oder Lehrerzimmer. 🎶🎶🎶
Wir konnten uns gar nicht satt sehen, aber nach einer halben Stunde ging es wieder zurück zum Startpunkt. ⏱ Es war ein wirklich spannendes Erlebnis.

Gerne hätten wir auch die preisgünstigere Fahrt bei Ebbe am Strand gemacht. Aber der Strand wurde abgesperrt, da wenige Tage zuvor ein „landslap“ einige Besucher in Gefahr gebracht hatte. Ja, Mutter Natur ist unberechenbar…
🤗

 

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