Die Fahrt zum Mount Taranaki

Am 5.12.18 starteten wir bei starkem Wind ­čîČ­čĺĘvon Wellington aus in Richtung Norden. Diesmal fuhren wir auf der SH2 durch den Tatarua Forest Park. ­čî┤­čî▓­čî│Eine kurvige, traumhafte Stra├če! Wir passierten Featherston, Greytown, Carterton und Masterton. Diese St├Ądte wurden nach M├Ąnnern benannt, die an der Gr├╝ndung ma├čgeblich beteiligt waren. In Greytown gab es das erste maorische Parlament.
Im Queen Elizabeth Park in Masterton sahen wir wieder seltene alte B├Ąume, z.B. Redwoods und Sequoias.­čśŐ

Auf die Fahrt durch den Manawatu Gorge mussten wir leider verzichten, denn er war seit zwei Jahren gesperrt. GORGE CLOSED! ­čś│Gut, dass wir nicht nach Wellington zur├╝ckfahren mussten, sondern auf dem Pamatua Track die Gebirgskette ├╝berwinden konnten!
Vorher ├╝bernachteten wir jedoch bei der ÔÇ×Tui BreweryÔÇť­čŹ║ in Mangatainoka ÔÇô abgelegen vom Trubel, den der Tourismus so mit sich bringt.­čśë

Am n├Ąchsten Tag machten wir noch einen Abstecher zum National Wildlife Centre Mt. Bruce. Hier wollten wir die seltenen V├Âgel ­čÉŽNeuseelands beobachten. Der Besuch wurde zum Erlebnis, da Martin uns zu den Volieren begleitete und uns eine kleine Privatf├╝hrung zukommen lie├č. ­čśŐMartin ist ein Volontier im Rentenalter und hat Freude an der freiwilligen Arbeit im Park. Als Werner versuchte den sehr seltenen Kokako ohne Zaun zu fotografieren, nahm Martin uns mit ins Gehege. Der Vogel war nur einen Tag alt, als er hierher kam. Da er von Menschen aufgezogen wurde, ist er sehr zutraulich. Leider kann er nicht f├╝r Nachwuchs sorgen, denn er erkennt seine Artgenossen nicht.­čĄö

Im Kiwihaus erfuhren wir viel ├╝ber das Wappentier des Landes. Es steht seit 1953 unter Naturschutz. Wie viele andere V├Âgel Neuseelands k├Ânnen Kiwis nicht fliegen und sind ein gefundenes Fressen f├╝r die vielen eingef├╝hrten S├Ąugetiere, wie z.B. Ratten, Possums, Wildkatzen. ­čÉ▒Diese Tiere haben wiederum keine nat├╝rlichen Feinde und vermehren sich schnell. Unz├Ąhlige Fallen werden hier in den W├Ąldern aufgestellt, um den Kiwi zu retten.
Im verdunkelten Kiwihaus konnten wir zwei braune und einen wei├čen Kiwi bei der Futtersuche beobachten. Lange beobachteten wir die seltenen V├Âgel.

Au├čerdem sahen wir im Park noch Kakas, Bellbirds, Tuis und ein Dinoreptil. Das Spannende daran ist, dass es diese V├Âgel nur in Neuseeland gibt. ­čśç
Nach einem herzlichen Abschied von Martin, der drei Jahre in Ostfriesland gelebt hat, fuhren wir ├╝ber Palmerston und Wanganui zum kleinen Ort Patea an der Tasman Sea.­čÜÉ

Dort standen wir direkt an der Steilk├╝ste und schauten auf das Meer, ein beeindruckender Blick! Der Spaziergang zum Meer und die Wanderung durch den schwarzen Vulkansand, an hohen Felsen und D├╝nen vorbei, war einfach herrlich. Ôś║´ŞĆ
Am Strand trafen wir einen Neuseel├Ąnder, der als Kind aus England nach NZ kam. Er erz├Ąhlte uns von der Entwicklung der Immobilienpreise. Das Haus seiner Eltern ist nun das 30fache wert.

Im n├Ąchsten kleinen Ort kauften wir Briefmarken f├╝r unsere Weihnachtspost, die eine recht unterschiedliche Laufzeit nach Deutschland hatte. Leider kamen nicht alle Karten p├╝nktlich an. ­čÖüHier bestaunten wir ein Memorial ÔÇô ein Whaka mit maorischen Figuren.

Ein Paradies f├╝r Wellenreiter fanden wir in Opunake vor und beobachteten die jungen Surfer, die teilweise viel Geschick bewiesen. ­čĆä­čĆŻÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ­čĆäÔÇŹÔÖé´ŞĆ
Es ist gar nicht so leicht, den richtigen Moment f├╝r die Welle zu erwischen. Kein Wunder, dass die Stra├če entlang der K├╝ste Surf Highway 45 genannt wurde! ­čĄŚ

 

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