Black Hills & Mount Rushmore

In den Rockies genossen wir ein letztes Mal kühlere Temperaturen – danach erlebten wir die sommerliche Hitze des Nordens. ☀️In Wyoming fuhren wir durch „The western edge oft the North American short-grass prairie“.
Die Landschaft zeigte eine unglaubliche Weite. Rinder grasten auf der Weide, eine Bison Ranch war von weitem zu sehen. In der Hitze (31°C) fuhren wir weiter gen Norden – die Klimaanlage machte die Fahrt erträglich. 😀 Mount Rushmore , South Dakota war unser Ziel, aber Werner wollte einen Abstecher zum Devil’s Tower machen. Auf der Karte sehen die Entfernungen gar nicht so groß aus…😉

Devil’s Tower: Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung dieses 867 ft hohen Monumentes, z.B.: Magma drang in die Gesteinsschichten ein, blieb aber unter der Oberfläche und kühlte dort ab. Durch Erosion verschwand der weichere Sandstein und legte den wesentlich härteren Felsen nach und nach frei – das Ganze dauerte viele Millionen Jahre…🤔

Was macht man an diesem interessanten Ort? Wir wanderten einmal um den Tower herum (2km), beobachteten Kletterer und Adler und freuten uns, wenn der Weg im Schatten lag. 😀 Auch eine Boy-Scout-Group war hier mit hochroten Köpfen unterwegs und steuerte die nächste freie Bank an.🚶🏻🚶🏻🚶🏻

Die nun folgende Fahrt durch die Black Hills überraschte uns – eine idyllische Landschaft mit vielen urigen Campgrounds im Wald, Seen, Bächen, Brauereien und Weingütern. 🏞In diesem Gebiet wurde der Film „Der mit dem Wolf tanzt“ gedreht.

Mount Rushmore begrüßte uns schon vor dem Eingang zum National Monument. George Washington, der erste Präsident der USA war in der Ferne zu sehen. Die ursprüngliche Idee war es, einen Anziehungspunkt in South Dakota zu schaffen, der Touristenströme nach sich zieht. Dieses Ziel ist wahrlich gelungen, wie man sieht. Auch wir fuhren zu diesem recht ungewöhnlichen Monument. 😉Mit dem Bildhauer Gutzon Borglum im Boot kristallisierte sich die Idee heraus, vier wichtige Präsidenten in den Felsen darzustellen: George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Theodore Roosevelt.
90% der 450.000 Tonnen Granit wurde durch Sprengung beseitigt. 😳 1.000.000 $ kostete das Großprojekt, das sich daher auf einen Zeitraum von 14 Jahren verteilte. Der Künstler starb, bevor es eingeweiht wurde und mit dem Eintritt in den 2. Weltkrieg wurde das Projekt beendet…🤔

Ein ganz anderes Erlebnis hatten wir beim Besuch des Custer State Parks. In dem Park leben viele Wildtiere u.a. auch eine Bisonherde. Als die Bisons vom Aussterben bedroht waren, wurden 1914 in diesem Park 36 Tiere ausgewildert. Die hervorragenden Bedingungen ließen die Herde schnell wachsen (über 1000 Tiere). Wir freuten uns, dass wir diese für die Prairie typischen Tiere hier sehen konnten. 😀Eine kleine Gruppe graste auf der Weide und überquerte nach und nach die Straße. So konnten wir sie gut beobachten – zu nah würde ich den Tieren nicht kommen! 😳
Die Esel, die sich im Schatten der Bäume aufhielten, taten uns eher Leid. Wie im Ziegengehege in Eekholt standen viele Touristen bei den Tieren, fütterten und streichelten sie, bis es ihnen zu viel wurde und sie zum nächsten Baum gingen, wo sie von neuen Touristen entdeckt wurden…
Fünf Seen laden im Custer Park zum Schwimmen und Boot fahren ein. Da das Wasser eiskalt war, wanderten wir lieber um den Sylvan Lake mit seinen grauen Felsen am Ufer. 👣👣👣Auch eine Bootsfahrt in der Mittagshitze erschien uns nicht erstrebenswert.
Mit einem Blick auf ein violettes Blütenmeer am Straßenrand verabschiedeten wir uns von dieser schönen Gegend und freuten uns auf unser nächstes Ziel: Die Badlands. 🌺🌺🌺

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