New York IV

Ein Treffen mit Freunden aus der Heimat in New York, das ist schon etwas Besonderes! Wie der Zufall es wollte, waren Merula und Peter zur selben Zeit bei ihrer Tochter und Familie in New York. Wir trafen uns am Freitag am Whitney Museum, das wir gemeinsam besuchen wollten. Dieser Plan änderte sich im Laufe des Nachmittags, denn es gab genug zu erzählen. 😉 Freudig begrüßten wir die vier New Yorker und freuten uns auch M.-B. und ihren kleinen Sohn zu sehen. Zuerst stärkten wir uns in einem kleinen Restaurant, denn es war schon Nachmittag und das Frühstück eine Ewigkeit her. –
Außerdem hatten wir schon einen langen Marsch hinter uns, da ich mir eine falsche Straße gemerkt hatte. 🙁 Also mussten wir die Strecke vom World Trade Center bis zur Gansevoort St. gehen und zwar zügigen Schrittes, denn wir wollten ja pünktlich sein. 😉 –
Nach dem gemütlichen Essen wurden wir zur High Line geführt, die wir sonst sicher nicht kennen gelernt hätten. Die Hochbahn wurde 1929 gebaut um die Straßen vom LKW Verkehr zu entlasten. Nach der Stilllegung lag sie jahrzehntelang brach und wurde dann zu einem Park (3 km) umgestaltet. Ein schöner Blick auf den Hudson River und die vielen interessanten Hochhäuser und Hotels in dieser Gegend! Bänke laden zum Verweilen ein und wir spielten sogar Fußball mit M., der mit seinen 15 Monaten noch nichts von Hochschüssen weiß. 😉
Ja, da hatten die Stadtplaner und Architekten einmal eine geniale Idee! Schon beim Hinweg war uns der Meat Packung District aufgefallen, den wir von hier oben gut überblicken konnten. Die ehemaligen Schlachthöfe wurden zu einem Szeneviertel am Hudson. Die High Line war gut besucht am Freitag Nachmittag, aber eine kleine Ecke zum Wechseln der Windel findet sich immer. 😉 Da Merula und Peter schon mehrmals in NYC waren und M.-B. hier lebt und arbeitet, erfuhren wir viel und bekamen eine Menge Tipps für die nächsten Tage. 🙂

Nach dem Spaziergang überlegten wir kurz, ob wir unser Treffen in Brooklyn gemeinsam in der „Stammkneipe“ ausklingen lassen. Wir entschieden uns dafür und das war gut so!!! Die Metro war nach Büroschluss voll, aber wir fanden auch mit dem Kinderwagen ein kleines Plätzchen in der Bahn. 😉 M. machte die Tour wunderbar mit und wir sangen „Zwei kleine Fische, die schwammen im Meer…“. M. ist ein fröhlicher Junge und offen für kleine Späße und Lieder. 🙂
In Brooklyn ließen wir es uns in der Stammkneipe gut gehen und genehmigten uns ein Sünner Kölsch; sogar Reibekuchen konnten wir bestellen. 😉 Später gesellte sich auch H. hinzu, der direkt von seinem Sohn in Beschlag genommen wurde. Nun hieß es Abschied nehmen, noch ein letztes Foto und den Heimweg zum Campground antreten. Wie so oft hatten wir Glück: M.-B. und Peter begleiteten uns, während Merula und H. mit dem kleinen M. nach Hause gingen. Gemeinsam fuhren wir mit der Metro zur Brooklyn Bridge und schlenderten über die Brücke, die den East River überquert. Von M.-B. erfuhren wir noch viel über das Leben in den USA/ NYC, was wir auf unserer Tour nicht alles mitbekommen….
Jetzt hieß es noch einmal Abschied nehmen und wir fuhren in verschiedene Richtungen „nach Hause“.
Noch lange Zeit klang dieses Treffen in uns nach. Vielen Dank für die schönen Stunden!
🙂 🙂 🙂

 

 

 

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