Cape Cod National Seashore

„Auf zu neuen Ufern“ im wahrsten Sinne des Wortes hieß es am 20.9.15. Wir wollten noch mehr Eindrücke von dieser großen Halbinsel mitnehmen. Im Province Lands Visitor Center gab uns eine Parkrangerin Tipps für Unternehmungen im Cape Cod National Seashore.  Wir fuhren zum“Highland Light“, auch „Cape Cod Light“ genannt. An diesem Ort wurde im Jahr 1797 der erste Leuchtturm Cape Cods errichtet und im 19. Jh. zweimal neu gebaut. Interessant ist, dass der 1857 errichtete Bau im Jahr 1996 um 140 m nach Osten verschoben wurde, da an der Steilküste die Gefahr bestand, dass er ins Meer stürzte. Jetzt steht der Leuchtturm auf dem Highland Golfplatz und der ehemalige Standort ist noch nicht im Meer versunken. 😉

Nun fuhren wir auf den Rat einer Amerikanerin zum „Coast Guard Beach“ (Truro) und erlebten herrliche hohe Dünen, einen weiten Strand, kalten Wind und hohe Wellen. Dänemark lässt grüßen! Und wieder eine nachdrückliche Warnung vor dem weißen Hai….. Nach einem Picknick im warmen Wohnmobil fuhren wir unseren neuen Campground am „Cape Cod Rail Trail“ an. Abends verwöhnte Werner uns mit einem super leckeren Essen vom Grill. Es war der 21.9. und wir waren nun genau zwei Monate „on tour“. 🙂

Am nächsten Tag wollten wir mittags am „Coast Guard Beach“ (Eastham) sein, um die Seehunde auf den Sandbänken zu sehen. Vorher sahen wir uns jedoch noch den „Marconi Beach“  mit Steilküste und hohen Dünen an und ließen uns vom kalten Wind durchpusten. Gespannt fuhren wir nun zum oben genannten Strand und staunten nicht schlecht: Mehrere Seehunde tummelten sich in Ufernähe im Meer und schauten die Menschen immer wieder an. Wir gingen ein gutes Stück am Ufer entlang und entdeckten immer größere Gruppen von Tieren. Noch nie sahen wir Seehunde in freier Natur so nah am Ufer! Am Strand flogen Sanderlinge und suchten Futter, nur der weiße Hai zeigte sich nicht. Gut, dass er so menschenscheu ist. 😉 Am Strand war es sehr kalt, so dass wir unser Picknick windgeschützt am „Doane Rock“ mit einem Platz an der Sonne einnahmen.

Nun wurde es Zeit, einen Campground aufzusuchen und wir fuhren ein Stück auf der Nebenstraße 6A, wo wir ein schönes Haus nach dem anderen sahen, alles war sehr gepflegt…Der Campground in Dennisport hörte sich vielversprechend an, direkt am Meer, wifi…Mit Natur hatte dieser Platz nicht mehr viel zu tun, das meiste war zugepflastert…Ein kurzer Gang zum Strand und wir bereiteten wieder ein leckeres Abendessen zu. Es war unser letzter gemeinsamer Abend und Petra packte ihre Koffer. Plötzlich entdeckten wir eine Bewegung und sahen ein Stinktier an uns vorbeiziehen. Unglaublich, was hier so alles in der Nacht umherstreift!

Am 22.9.15  fuhren wir um 12 Uhr über die „Sagamore Bridge“ und sagten Cape Cod ade. Gerne wären wir länger geblieben, denn wir hatten noch lange nicht alles gesehen…
Die Fahrt zum „Boston Logan International Airport“ lief einwandfrei, keine Brücke mit Gebühren… 😉 Da wir am „Gate E“ weder parken noch halten durften und auch noch ein Polizeiwagen vor uns stand, verlief der Abschied im Halteverbot kurz und schmerzlos. Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit auf Cape Cod. 🙂 🙂 🙂

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